Häuserfront

Was kostet ein guter Immobilienmakler?

Die Gebühren oder Kosten für Immobilienmakler sind mit dem massiven Preisanstieg bei Immobilien nahezu explodiert. Deswegen stellt sich die Frage, warum Immobilienmakler immer noch 7,14% für Ihre Dienste verlangen? Wir sind der Meinung, dass das viel zu viel ist. Um die Antwort auf die Frage in der Überschrift gleich vorneweg zu nehmen:

Ein kleines Rechenbeispiel für Makler-Gebühren

Die Hälfte, also knapp 3,57% sollte ein guter Immobilienmakler also an Gebühren verlangen. Dieser Preis wäre fair und ist mehr als ausreichend.

Eigentlich sollten die Preise für Immobilienmakler prozentual gesunken sein. Aber leider ist das nicht der Fall. Die meisten Makler erheben noch immer dieselben Gebühren. Das bedeutet, dass Sie an dem Anstieg der Immobilienpreise kräftig mitverdienen. Als kleines Rechenbeispiel, hat ein Einfamilienhaus in Ludwigsburg bis vor ein paar Jahren noch 500.000€ gekostet. Heute muss man für dasselbe Haus 700.000€ bezahlen. Das macht für den Immobilienmakler einen sehr großen Unterschied. Früher verdiente der Makler, bei 7,14% Gebühren, 35.700€ an dem Haus. Heute verdient derselbe Immobilienmakler knappe 50.000€. Das bedeutet zum Beispiel, dass der Makler ganze 14.300€ mehr als noch vor ein paar Jahren verdient! Das kann man als eine nette Gehaltserhöhung bezeichnen… Und dabei sind Aufwand und Kosten für die Makler nahezu gleichgeblieben. Es ist aufgrund der gesteigerten Nachfrage nach Immobilien sogar noch einfacher geworden, ein Haus zu verkaufen.

Wichtig ist hier noch die Erwähnung, dass Maklergebühren seit 2021 zwischen Käufer und Verkäufer geteilt werden. Jeder muss genau die Hälfte tragen. Folglich entstehen vorallem für Verkäufer Kosten welche es so vorher nicht gab.

Auswirkungen von zu hohen Immobilienmakler-Gebühren

Immobilienmakler haben ihre Gebühren nicht angepasst. Folglich tragen Makler dazu bei, dass die Immobilienpreise so stark steigen. Das hat zur Folge, dass sich immer weniger Menschen ein Haus oder eine Wohnung kaufen können.

Gebühren-Immobilienmakler

Lass und das Rechenbeispiel von oben noch einmal heranziehen. Jetzt rechnen wir aber mit den fairen 3,57%. Damit hat ein Makler bei 700.000€ immer noch einen Umsatz von knapp 25.000€. Damit können sämtliche Kosten gedeckt werden und trotzdem bleibt noch etwas übrig.

Maklergebühren sind ein Grund für gestiegene Immobilienpreise

Wenn mehr Immobilienmakler ihre Preise halbieren würden, würde das die angespannte Lage auf dem Immobilienmarkt maßgeblich entspannen.

Keine Frage, Immobilienmakler sind eine sehr wichtige Unterstützung für Käufer und Verkäufer. Deswegen steht ihnen auch ein faires Auskommen zu! Dieses liegt bei maximal 3,57%. Dadurch würden Makler helfen, die angespannte Preis-Situation auf dem Immobilienmarkt zu verbessern.

Auswirkungen von Reduzierten Makler-Gebühren auf den Immobilienmarkt

  1. Geringere Nebenkosten beim Immobilien-Kauf/-Verkauf
  2. Höheres Ansehen von Immobilienmaklern in der Gesellschaft
  3. Höherer Wettbewerb unter Immobilienmaklern
  4. Verbesserte Auftragsage für Immobilienmakler

Zusammenfassend sind wir klar der Meinung, dass Immobilienmakler sehr wichtig sind. Sie leisten einen wichtigen Beitrag. Aber trotzdem sind wir von Makler-bw der Meinung, dass die Preise dringend angepasst werden müssen! Lest dazu auch unseren Post “Aufgaben eines Immobilienmaklers

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